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Baukomponenten eines Raumschiffs

Komponente

Funktion

Zentrale

Das "Gehirn", von hier aus wird das Raumschiff gesteuert. Sehr große Schiffe besitzen mehrere Zentralen, zum Beispiel eine Steuerzentrale, eine Feuerleitzentrale für die Geschütze, eine Funkzentrale und so fort.

Bordcomputer

Er ist meistens Teil der Zentrale. Der Computer erfüllt auch die Funktion eines "Nervensystems", mit Sensoren erfaßt er den Zustand der Schiffsanlagen und steuert über Datenleitungen ihre Funktion. Außerdem verarbeitet er die Informationen der Detektoren und Orter und leitet sie an die Zentrale.

Sensoren, Orter

Die "Augen" des Raumschiffes sind Hyperradar, Energie- und Massedetektor. Sie reichen viel weiter und sind viel empfindlicher als menschliche Augen. Alle optischen Sensoren bieten ein zu ungenaues Bild der Umgebung des Schiffes.

Funkanlage

Will man bei den Analogien bleiben, so sind die Funkanlagen "Stimme und Ohr" des Schiffes. Sie dienen der Kommunikation über weite Entfernungen, aber auch dem Abhören fremder Funksendungen oder dem Anpeilen von Navigationssatelliten (einer wichtigen Orientierungshilfe).

Energieerzeuger und Speicher

Ein Raumschiff verbraucht Energie (und zwar viel!), um all die verschiedenen Anlagen zu betreiben. Besonders große "Energieschlucker" sind Schutzschirme und Triebwerke. Nicht einmal Kernfusionsreaktoren oder gar Materiemotoren vermögen den Bedarf eines modernen Raumschiffs zu decken, daher zapft man direkt Energie aus dem Hyperraum.

Triebwerke

Mit den Triebwerken bewegt sich das Schiff fort. Da der Raum luftleer ist, erfolgen Richtungsänderungen mit Hilfe kleiner Steuertriebwerke (Tragflächen und Steuerklappen wären sinnlos). Stabilisatoren fangen unerwünschte Drehmomente auf; es handelt sich um ultraschnell drehende Kreisel. Damit der große Beschleunigungsandruck die Besatzung nicht zerquetscht, wandeln Andruckabsorber die Kräfte in ein gleichmäßiges Feld um; man spürt daher nichts von der Beschleunigung.

Hyperantrieb

Wer schneller als das Licht fliegen will, muß das normale Universum verlassen und in die 5. Dimension, den Hyperraum, springen. Dort legt man mehrere Lichtjahre in einer Stunde zurück. Der Hyperantrieb ist die höchste Errungenschaft der Technik von Arrakanth an Bord eines Raumschiffes.

Lebenserhaltungssysteme (LE-Systeme)

Der Weltraum ist für den Menschen absolut tödlich. Daher muß er sich seine Atemluft mitbringen, seinen Abfall entsorgen, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in angenehmen Breichen halten und so fort. Dies wird von den Lufterneuerern und der Klimaanlage (zusammen LE-Systeme) besorgt.

Waffen

Während Schutzschirme auch vor Meteoriten und radioaktiver Strahlung schützen, dienen Geschütze nur der Bekämpfung von Gegnern.

Beiboote

Beiboote finden sich nur auf Großraumschiffen. Sie dienen als Landefähren, Erkunder oder Rettungsboote. Für schnelle Starts werden Startröhren installiert, in den sogenannten Hangars lagern die Boote.

Diverses

Eine Reihe von Zusatzanlagen sind für den tatsächlichen Betrieb eines Raumschiffes nötig. So gibt es Traktorstrahler, Luftschleusen (die das Entweichen der kostbaren Atemluft bei Ein- und Ausstieg verhindern), Ladeluken, Ladekräne, Frachtbuchten, Wassertanks, Müllverbrenner (Abfall verrät!), Robotküchen, Garagen für Bodenfahrzeuge und so weiter.

Räumlichkeiten

Neben den Funktionsräumen (Zentralen oder Brücke) gibt es auf großen Raumschiffen auch Wohn- und Aufenthaltsräume, kleine wissenschaftliche Labors, Werkstätten, Krankenstation, Ersatzteillager, Waffenkammern, Lagerräume etc.


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